Der RWA Summit 2026 – Reinventing ownership

Ein Abend, der einen Wendepunkt markierte – digitale identitäten für wertvolle Assets als kommenden Standard.

Sein Großvater holt jeden Sonntag denselben Ferrari aus der Garage. Er ist acht Jahre alt. Er versteht nicht viel davon. Aber er fühlt: Das hier ist etwas Besonderes. Das merkt er an der Art, wie die Hand seines Großvaters das Lenkrad hält.
Irgendwann wird dieser Ferrari ihm gehören. Und dann? Wird er wissen, was er in den Händen hält? Wird er beweisen können, was dieses Auto erlebt hat? Wird er es zu dem Preis verkaufen können, den es verdient?
Oder wird die Geschichte dieses Autos mit dem Großvater enden?

Genau diese Fragen standen im Mittelpunkt der Veranstaltung, die wir am 5. März 2026 im Alten Rathaus Hannover veranstaltet haben. Es war ein Live-Erlebnis mit Menschen, die täglich an der Schnittstelle zwischen physischem Wert und digitaler Zukunft arbeiten. Und natürlich gab es eine großartige musikalische Präsentation, die dem Abend eine besondere Note gab.

RWA Summit 2026 – Ein Abend im Herzen Hannovers

Natürlich war das ganze Team aufgeregt. Immerhin war es ein ganz besonderer Tag, auf den wir wochenlang hingefiebert und -gearbeitet haben. Das Alte Rathaus als Veranstaltungsort war wie gemacht für unsere Mission: Schwellenhüter zu sein zwischen Historie und Zukunft. Eine Brücke zu schlagen zwischen Geschichte, Tradition und Wertebewusstsein und zukunftsweisender Technologie. Und genau dies taten wir an diesem Abend: Wir brachten die Zukunft an einen Ort, der ein Zeugnis jahrhundertealter Stadtgeschichte ist. 

Ab 16:30 Uhr öffneten sich die Türen für den Willkommensempfang. Wir hoffen, jeder hat gleich bemerkt, dass wir mehr als eine Technologieveranstaltung organisiert hatten. Wir brachten in einem Raum zusammen, was sonst selten in einem gemeinsamen Programm steht: Expertise aus den Bereichen Private Banking, Classic-Car-Handel, Versicherungen, Blockchain-Technologie, Recht und Musik.

Durch den Abend führte Christiane Stein, die aus ihrer Zeit bei n-tv bekannt ist und heute als IT- und Tech-Expertin sowie LinkedIn Top Voice aktiv ist. Eine Moderatorin, die Technologie-Themen in menschliche Geschichten übersetzt – und damit exakt den richtigen Ton für diesen Abend traf.

Die Zukunft zwischen klassischen und digitalen Assets

Panel 1: Von Tradition zu Moderne

Der erste Panel-Block brachte vier Stimmen zusammen, die in ihren jeweiligen Feldern den Markt kennen wie kaum jemand sonst: Johannes Huebner (Joh. Huebner autoconsult), Silvester Plotka (Leiter Private Banking & Private Investor, NORD/LB), Sebastian Riedl (Geschaeftsführer & Inhaber, Christian Abt Classic) und Julia Ries (Head of Germany, ARTE Generali).
Was sich herauskristallisierte, war keine technologische Debatte, sondern eine menschliche. Silvester Plotka brachte es auf den Punkt, wie es ein Privatbanker selten öffentlich tut:
„Bei illiquiden Vermögenswerten steht selten Rendite im Vordergrund – es ist die Emotion.“

Und dann kam der Satz, der im Raum hängen blieb: Die größte Schwachstelle heute sei nicht Marktvolatilität, nicht Regulierung. Es sei fehlende oder unzureichende Dokumentation.
Johannes Huebner formulierte es zeitlich: Die Stunde der Wahrheit komme später. Sammler kaufen klassische Fahrzeuge aus Leidenschaft. Die Dokumentation ist dabei oft zweitrangig – bis der Moment kommt, in dem sie zählt. Beim Verkauf. Bei der Versicherung. Bei der Weitergabe.
Sebastian Riedl, der täglich mit Klassikern arbeitet, wurde noch konkreter: Bei jedem zweiten Fahrzeug fehlt eine klare Dokumentation. Manchmal weiß niemand mehr, welche Farbe ein Ferrari Dino ursprünglich hatte. Sein Fazit, das niemand im Raum vergessen hat:
„Historie. Historie. Und noch einmal Historie.“
Julia Ries ergänzte aus Sicht der Versicherungswirtschaft: Sammlungen müssen – je größer und wertvoller – zwingend digitalisiert werden. Wenn Dokumentation fehlt, wird Risiko schwer bewertbar. Kein Gutachten, keine Police: Keine Sicherheit.

Die Zahlen hinter dem Abend

Zwei Folien in der Präsentation machten den Rahmen sichtbar, in dem sich dieser Abend bewegte – und in dem vountain operiert:


„80 Prozent aller Vermögenswerte weltweit verfügen über keine standardisierte, digitale Dokumentationsstruktur. Kein System of Record. Keine prüfbare Geschichte.“ und:


„Bis 2030 werden Vermögenswerte im Volumen von über 15 Billionen Euro an die nächste Generation übertragen.“


Zwei Zahlen, die zusammen eine stille Dringlichkeit ergeben. Wer heute nicht anfängt, wird dem nächsten Eigentümer ein Dokument ohne Geschichte übergeben.

"Struktur und Datensicherheit sind das neue Vertrauen."

Panel 2: Trust in Technologie

Der zweite Panel-Block war explizit technologisch und regulatorisch – aber blieb erstaunlich geerdet. Anna Graf (Innovation Lead Emerging Tech, Arvato Systems | Bertelsmann), Dr. Steffen Haerting (Senior Manager, Deloitte) und Dr. Nina-Luise Siedler (Partnerin & Gruenderin, siedler.legal) diskutierten, was es bedeutet, Vertrauen in Systeme zu bauen, die keine zentrale Instanz kennen.


Anna Graf brachte die Konsequenz auf den Punkt: Blockchain ist keine Vision mehr. Es ist stabile Infrastruktur. Die Frage ist nicht mehr ob. Sondern wann. Und ob die Menschen mitgenommen werden. Denn Adoption entscheidet.

Aus rechtlicher Perspektive beleuchtete Dr. Nina-Luise Siedler, wie sich der regulatorische Rahmen in Europa in den vergangenen Jahren gefestigt hat – vom Elektronischen Wertpapiergesetz bis zur MiCA-Verordnung. Technologie und Recht wachsen aufeinander zu. Das ist gut.

Short Espresso Break – und ein Raum voller Gespräche


Die Pause zwischen den Panels war keine Pause. Es war der Moment, in dem die Diskussionen aus den Panels sich in Einzelgesprächen fortführten. Wer bei solchen Abenden die Qualität messen will, schaut nicht auf die Folien. Er schaut, ob die Menschen während der Pause noch reden oder ans Telefon gehen.
Die Menschen redeten.

Fireside Chat: The Human Touch in Digital Wealth

"Vermögen ist das Mittel und der Mensch der Zweck."

Eine Versicherungsexpertin und ein Musikmanager sitzen auf demselben Podium. Eigentlich zwei verschiedene Welten. Eine denkt in Risiko, Prämien und Bewertbarkeit. Der andere in Klang, Geschichte und menschlicher Bedeutung.
Und dann passiert etwas Merkwürdiges: Sie sagen das Gleiche.
Christian Ludwig, Head of Musik und Künstler bei Art & Strings GmbH, brachte die menschliche Dimension in Worte, die im Raum nachklangen:

Vermögen ist das Mittel und der Mensch der Zweck. Die emotionale Dimension darf niemals verloren gehen.

Viele Perspektiven, und dazwischen die eigentliche Frage, um die es an diesem Abend ging: Wie schützt man Dinge, die gleichzeitig Wert und Bedeutung tragen? Die sowohl in Zahlen messbar als auch in keiner Zahl fassbar sind?
Technologie kann dabei helfen. Aber sie ist nicht die Antwort. Sie ist das Werkzeug.

Musikalische Live Session: Warum ein Cello in diesem Raum kein Zufall war

Unmittelbar nach dem Fireside Chat folgte ein Moment, der den Abend von einer Konferenz in etwas anderes verwandelte: Manuel Lipstein, Cellist und Komponist, spielte live – im Kontext einer Familienstiftung.
Ein Streichinstrument. In einem Rathaus. Nach Panels über Blockchain, Regulierung und Vermögensübertragung. Und doch passte es vollkommen. Denn was ein historisches Streichinstrument ist – klanglich, historisch, emotional – ist genau das, was vountain seit seiner Gründung tokenisiert: nicht das Objekt, sondern seine Bedeutung.
Dass ein Cello von Antonio Stradivari auf der Bühne stand, während in der vountain dApp genau solche Instrumente als digitale Produktpässe dokumentiert sind, war kein Zufall. Kunst, Kultur und Mäzentum sind die Basis von vountain.

Der Launch-Moment: vountain dApp 2.0 is ready

Um 19:35 Uhr wurde der Satz gesagt, auf den der Abend hingeführt hatte:


„vountain dApp 2.0 is ready. Exclusive Early Access Starts Now.“


Was auf den Bildschirmen zu sehen war, war keine Mockup-Präsentation, kein Konzept-Pitch. Es war die fertige Anwendung: die vountain dApp 2.0, live, mit echten tokenisierten Assets – Ferrari 365GT 2+2 Coupe, historische Stradivari-Geigen, eine Patek Philippe Aquanaut.
Jedes Asset mit vollständiger Dokumentation: Provenienz und Herkunft. Gutachten und Zertifikate. Transaktionshistorien. Echtzeitdaten. All das kryptografisch versiegelt, nicht öffentlich einsehbar, nicht spekulativ. Innerhalb eines kuratierten, geprüften Netzwerks.
Die App macht sichtbar, was bisher in Schubladen lag – und macht es weltweit abrufbar, manipulationssicher, generationenfähig.

Jensen Huang, CEO von NVIDIA, spricht in diesem Zusammenhang vom ‚System of Record‘: Ohne strukturierte, validierte und vertrauenswürdige Daten keine belastbare KI.

vountain denkt genau diesen Grundsatz für die Welt physischer Vermögenswerte zu Ende.

"Wir befinden uns an einem Wendepunkt."

vountain und Christian Abt Classic kooperieren

Aus dem Summit entstand mehr als Gespräche. vountain und Christian Abt Classic – eine der renommiertesten Adressen für hochwertige Restaurierungen, Erhaltung und Vermittlung von Sportwagen, Rennfahrzeugen und Oldtimern, spezialisiert auf Porsche und Ferrari – verkündeten eine strategische Kooperation.

Ab sofort werden klassische Fahrzeuge und Premium Limited Edition Cars gemeinsam tokenisiert. Käufer und Eigentümer erhalten nicht nur ein außergewöhnliches Automobil – sondern einen digitalen Produktpass mit vollständig dokumentierter Historie, Gutachten, Restaurierungsberichten und laufenden Updates, unveränderlich auf der Blockchain gespeichert.

Erste gemeinsame Auftritte sind bereits geplant: Oldtimer-Grand-Prix 2026 am Nürburgring, Classic Köln 2026 und Jochpass Oldtimer Memorial 2026.

Experience Corners und Get-together

Ab 20:00 Uhr öffneten die Experience Corners – interaktive Stationen, an denen die Gäste die dApp selbst erleben konnten. 

Was danach folgte, war das, wofür solche Abende letztlich gemacht werden: Gespräche. Drinks. Der Austausch zwischen Menschen, die sonst nicht in einem Raum sitzen. 

Was dieser Abend ausgesagt hat

Man kann einen solchen Abend mit Daten zusammenfassen. Mit Teilnehmerzahlen und Panelistenlisten. Aber das wäre nicht alles.
Was der 5. März 2026 im Alten Rathaus Hannover gesagt hat, lässt sich in einem Satz sagen, den Sandro Pittalis in seiner Keynote formulierte:

„Wir befinden uns an einem Wendepunkt.“

Nicht als Ankündigung. Als Beschreibung dessen, was bereits passiert. 80 Prozent der Vermögenswerte ohne digitale Dokumentation. 15 Billionen Euro im generationalen Transfer bis 2030. Märkte, in denen Sammler, Versicherer und Investoren längst authentische, validierte, verifizierbare Daten fordern – und nicht nur Behauptungen.
Wer ein bedeutendes Asset hat und es heute nicht digital dokumentiert, wird das in drei Jahren so erklären müssen wie jemand, der 2010 noch kein Smartphone hatte.

vountain zeigt, wie das anders geht. 

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